Am nächsten Tag standen Workshops auf dem Programm. Beim Schnitzen von Zauberstäben konnte der Kreativität freier Lauf gelassen werden. Außerdem gab es Unterrichtsstunden in Kräuterkunde, Zaubertränke und vieles mehr. Am nächsten Morgen unternahm der ganze Stamm einen Ausflug. Wir schipperten einige Kilometer den Rhein hinauf und begaben und dann auf eine Wanderung mit bestem Ausblick auf die Loreley. Bei einer Rallye mussten sich die Kinder in altersgemischten Gruppen in verschiedenen Disziplinen beweisen. Es galt Rätsel zu lösen, Greifen zu reiten und Spinnennetzte zu überwinden. Eine große Herausforderung war auch der Weg zwischen den Stationen. Das regnerische Wetter machte den Trampelpfad zu einer Rutschpartie, aber am Ende des Tages sind alle wieder heil und glücklich im Lager angekommen und die heiße Dusche war eine echte Belohnung. Am Stufentag unternahmen die Kinder nach Alter getrennt Ausflüge. Die Jüngsten erkundeten die geheimen Gänge der Burg Rheinfels. Eine andere Gruppe machte sich zu einer Rafting-Tour auf dem Rhein auf. Die Ältesten wagten sich auf einen Klettersteig und bewiesen Schwindelfreiheit in luftigen Höhen. Nach Einbruch der Dämmerung kam auf einmal Tumult auf. „Überfäller“ schlichen sich auf den Zeltplatz und versuchten unser Banner zu klauen! Zum Glück waren die Kinder, die Nachtwache hatten, aufmerksam und konnten Alarm schlagen. Gegen alle Pfadfinder des Stammes zusammen waren die Überfäller chancenlos und konnten geschnappt werden. Am nächsten Morgen spielten die Kinder gegen die Leiter. Sie mussten sich an ihnen vorbei kämpfen, um die Zutaten ihres Zaubertranks in den Kessel werfen zu können. Pfadfindertypisch wurde jeden Abend noch bis spät in die Nacht gesungen, um den Tag ausklingen zu lassen.

 

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